Zum wiederholten Mal fand am 15.01.26 an unserer Schule eine Podiumsdiskussion mit Landtagspolitikerinnen statt, die vom Sozialkunde-Leistungskurs des Jahrgangs 12, bereits zum zweiten Mal, sehr souverän und professionell geleitet wurde. Zu Gast waren Marie Wasem (CDU) und Nina Klinkel (SPD), die sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 stellten.
Im Verlauf der Diskussion gelang es beiden Politikerinnen, inhaltliche Unterschiede ihrer Parteien insbesondere auf der Ebene der Landespolitik klar herauszuarbeiten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Bildungspolitik, die für die Schülerschaft von besonderem Interesse war.
Die Schülerinnen und Schüler hielten fest, dass im Kreis eine neue Schule fehlt. Die Frage an die Politikerinnen war, welche Schulform die neue Schule haben sollte und wie sie diese bewerten.
Nina Klinkel (SPD) sprach sich klar für Integrierte Gesamtschulen (IGS) aus, die konzeptuell vielgliedrig bleiben sollten und daher würde eine zusätzliche IGS für den Kreis auch dem Eltern- und Schülerwillen entsprechen. Zudem würde es einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten, wenn alle gemeinsam lernen. Besonders im Konzept „Schule der Zukunft“ lägen große Chancen für Bildungsgerechtigkeit. Marie Wasem (CDU) befürwortete einen Neubau eines Gymnasiums und das Arbeiten in einem dreigliedrigen Schulsystem, da die beiden größten Gymnasien entlastet werden müssten.
Einigkeit herrschte hingegen in einem zentralen Punkt: Beide Politikerinnen bezogen klar Stellung gegen die AfD und betonten eine unmissverständliche Brandmauer auf Landesebene gegen jede Form der Zusammenarbeit. Diese klare Positionierung wurde von der Schülerschaft mit Applaus honoriert.
Wir danken Marie Wasem und Nina Klinkel herzlich für die spannende Gesprächsrunde und den offenen Einblick in das politische Leben auf Landesebene. Die Veranstaltung stellt einen wertvollen Beitrag zur politischen und demokratischen Bildung an unserer Schule dar, die uns in der derzeitigen Situation besonders am Herzen liegt.




