So fern, und doch so nah: Neue Partnerschule in Ruanda

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Am Dienstag, den 07. März, erfolgte der lang erwartete, offizielle Startschuss der Schulpartnerschaft zwischen der IGS Nieder-Olm und der Groupe Scolaire Kagombyi, District Karongi, in Ruanda.

Mit gespannten Gesichtern und neugierigen Blicken startete die erste Begegnung der beiden Partnerschulen, die aufgrund der räumlichen Distanz natürlich per Video-Anruf stattfand. Zusammen mit einer Delegation von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern von beiden Schulen wurden erste Fühler ausgestreckt, wobei insbesondere die wirklich guten und interessierten Fragen der Schülerschaft schnell das Eis brachen. Dass in Ruanda die Schule bereits mit drei Jahren besucht wird, es eine festgelegte Schuluniform gibt und der Schulweg für gewöhnlich zu Fuß bestritten wird, überraschte und erstaunte die Kinder in Nieder-Olm. Auch die in der Schule früh angelegte Mehrsprachigkeit der ruandischen Kinder (Englisch, Französisch, Kinyarwanda und Suaheli) stieß auf großen Respekt.

Doch auch unsere Partner in Ruanda zeigten großes Interesse: Ein besonderer Höhepunkt waren die nach Ruanda geschickten Plakate und Portfolios der Schülerinnen und Schüler der IGS Nieder-Olm, in denen sie auf Englisch von ihrem Schulalltag und ihrem Leben in Rheinland-Pfalz berichteten. Illustriert durch viele Bilder wurde so ein Stück Nieder-Olm zu unserer Partnerschule gebracht und plötzlich schien die Distanz zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda gar nicht mehr so groß. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Lob an die Schülerschaft in Jahrgang 5 für die tollen Projektergebnisse und für den großen Beitrag zum Gelingen dieser Auftaktveranstaltung!

Im Rahmen der kleinen Feier unterzeichneten wir außerdem die offizielle Partnerschaftsurkunde. Zu diesem Zweck besuchte uns Jenny Bauer, die Referentin des Innenministeriums, zusammen mit ihrer Praktikantin Lena Reiter. In einem anschaulichen und sehr informativen Vortrag erläuterten sie uns die Chancen einer Schulpartnerschaft mit Ruanda und zeigten mit verschiedenen Beispielen Unterstützungsmöglichkeiten auf, wie beide Seiten vom Austausch voneinander profitieren können.

Ruanda-Team um Julia Altenkirch, Jochen Barth, Ann-Kathrin Bernhardt, Judith Eberle, Clara Gabrian, Doris Haller, Frederik Heß, Iris Höfer, Karin Morbach, Helen Müller, Jörg Köhler, Nadine Jantz